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grantiges

Und dann gibt es noch diejenigen, die meinen, durch mit raschen über den Körper streichenden, lautstarkes Schmatzen verursachenden Handbewegungen zwecks Verteilung ihrer mühsam zusammengeschwitzter Transpiration der noch nicht zu Tage getretenen einen Katalysator zu geben. Sauna, die.

Vom Abendverkehr. Von der roten Ampel. Die endlich grün wurde. Und vom Brodler im Wagen vor mir.

Geh, fahr!

Und dann war da noch dieses Klopfen. Das plötzlich anfing. Und ebenso plötzlich wieder aufhörte. Um dann mit gleichbleibendem Rhythmus wieder zu beginnen. Bloß etwas lauter. Immer wieder. Und nicht mehr zu ignorieren. Trotz intensivstem Bemühen. Irgendwann öffnete ich ihr dann doch die Tür. Und da stand sie vor mir. Keuchend. Motiviert. Winterfest.
S: Ha! Wusste ich doch, dass du zuhause bist! Sag, ich war gerade in der Gegend, und da dachte ich mir, ich schau mal bei dir rein und frag dich, ob du mit mir eine Runde laufen gehst.
C: Nein.
S: Wie nein?
C: Ich gehe nicht. Laufen.
S: Na geh….lass dich doch nicht so gehen. C (diese kritisch musternd), du solltest wirklich auch wieder etwas für deinen Körper tun!
C: Aha. Sollte ich das?
S: Ja, das solltest du! Es heißt doch schließlich auch „Bewegungsapparat“, nicht wahr?
C: Schon. Aber sag, S:
S: Ja?
C: Steht dort draußen nicht dein Auto?
S: Richtig, mit dem bin ja hergeko...
C: Und heißt das nicht auch Fortbewegungsmittel?

Wenn ich sie brauche, ist sie nicht da. Weil sie fehlt. Habe ich sie dann, hab ich genug von ihr. Und schlag sie tot. Bevor sie mich totschlägt. Sie macht mir Dinge vergänglich und zunichte. Um mir zu zeigen, dass sie bloß übt. Für mich. Und dafür hasse ich sie. Ja. Zeit ist es.

A: Komm C, reg dich nicht auf. Irgendetwas wird da schon noch zu machen sein, mit dieser Suppe.
C: A, das ist keine Suppe!
A: Jaja, schon gut. Aber irgendwie werden sie doch noch zu retten sein, diese Nudeln, oder? Fällt dir nix ein?
C: Doch.
A: Also?
C. Reich mir doch bitte mal den Pürierstab.
A: Bitte. Und, was jetzt?
C: Renn.

C: Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!
A: Ja?
C: Jetzt gib doch endlich die verfickten Nudeln aus dem Wasser!
A: Welche Nudeln denn?
C: Na die im großen Topf!
A: Ach so. Ich dachte, das wär' die Suppe.
C: A, heute gibt es keine Suppel
A: Jetzt schon.
C: Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!

A: C, jetzt schreib's doch endlich!
C: Nein, tu ich nicht.
A: Geh, tu's. Sonst tu's ich.
C: Na dann tu's halt. Mir gehen die von der Festnetztelefonie ausgehenden Gefahren für Leib und Leben am Arsch vorbei.
A: Aber geh!
C: Ja, nix aber geh. Das einzige was geht, bist du. Und zwar mir auf die Nerven. Und ich hasse Redundanzen.

"...und nächsten Samstag würden wir euch gerne zum Abendessen einladen. Habt's Zeit?"
"Klar, fein! Wann sollen wir denn bei euch sein?"
"Nun, sagen wir: 18:00 Uhr?"
"Geh, geht's nicht ein wenig früher? Weißt eh, wegen den Kindern..."
"Naja, dann kommt's halt eine halbe Stu..."
"Sagen wir 12:00?!"
"12:00 Uhr?!"
"Ja, 12:00 Uhr - passt doch, oder?"
"Äh...ja...dann halt 12:00 Uhr. Sollen wir etwas mitbringen?"
"C! Ich muss mich doch schon sehr wundern. Ihr habt uns eingeladen."
"Ach so. Ich dachte nur."

P: C, wie geht's dir? Du schaust so grantig.
C: Meine liebe P, weißt du, das rührt daher, weil ich grantig bin.
P: Ja schon, aber: Wie das, liebste C?
C: Weil, liebste P, du mir auf die Nerven gehst.
P: Aber, aber, allerliebste C, wie unhöflich!
C: Du hast recht, entschuldige, allerliebste P. Wahrscheinlich ist es eh umgekehrt.
P: Aber nein, liebste C! Du gehst mir bestimmt nicht auf die Ne..
C: Du gehst mir auf die Nerven, weil ich grantig bin. Und zwar absichtlich. Stimmt's?

"The same procedure as last year, Miss Sophie Christerl?"

"The same procedure as every year, Sie Trottel James!"

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