nachgerufen
Vom Ausländerfeind, Rassisten und gefährlichen Volksverhetzer
zur Lady Di der österreichischen Innenpolitik.
Vom politschen Rattenfänger, Aufwiegler und rechten Populisten
zum James Dean der Alpenrepublik.
Nau Bravo. Das hamma gebraucht.
zur Lady Di der österreichischen Innenpolitik.
Vom politschen Rattenfänger, Aufwiegler und rechten Populisten
zum James Dean der Alpenrepublik.
Nau Bravo. Das hamma gebraucht.
christerl - am Sonntag, 12. Oktober 2008, 08:46 - Rubrik: nachgerufen
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Ja. Es war ein schönes Begräbnis. Eigentlich. A scheene Leich halt, wie man bei uns sagt. Und zwar besonders dann, wenn die zu begrabende Leich selbst zu Lebzeiten nicht besonders scheen...aber egal. Dafür waren die Blumen schön. Und die Witwe. Deren Freude über den Umstand, dass sie das ebenso schöne Vermögen vom lieben Verblichenen schon zu dessen Lebzeiten vor der Finanz und vor allem vor den anderen Erbberechtigten in Sicherheit bringen konnte, anlassgerecht von der tiefen Trauer des Verlustes getrübt war. Sofern man vom österreichischen Pflichtteilsrecht überhaupt von einem Verlust sprechen kann. Und dennoch. Das Leben geht weiter. Und ihr blieb ja immer noch der Boris. Der schöne Boris. Dessen durch verschmierten Lippenstift etwas beeinträchtigte Optik die ebenso Anwesenden etwas anwiderte. Wie überhaupt seine Anwesenheit im allgemeinen verstörte. Aber das wiederum störte den Boris wenig. Schließlich war er im Gegensatz zu all denen, die so unverhohlen auf ihn, den Witwentröster, herabsahen, nicht nur Trost-, sondern auch Kranzspender. Und sein floraler Nachruf war nicht nur der größte und schönste, sondern durfte auch zur Linken des anwesenden Verwes..blichenen glänzen. Mit der ganzen Kraft von 1000 Rosen. Ungefähr. "Von Boris" stand auf der Schleife zu lesen. Kurz und prägnant. In einer ihm eigenen Schlichtheit. Die ihn auch später nicht davon abhielt, aufs Grab zu pinkeln. Den Boris. Den Hund, den.
christerl - am Sonntag, 13. Juli 2008, 08:55 - Rubrik: nachgerufen
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[ein Nachspiel]
C: (aufgeregt) Und dann hab ich doch tatsächlich im Wohnzimmer einen toten Floh gefunden! Einen Floh!!
D: (etwas gelangweilt) Und?
C: (sehr aufgeregt) Na ich bin dann sofort mit dem Kater und dem toten Floh zur Tierärztin gefahren...
D: (C. unterbrechend, dennoch gelangweilt) Was? Den Floh hast auch mitgenommen? Und? Was hat die Tierärztin gesagt?
Dr. Z. (sich einmischend) Für den kann ich nichts mehr tun...
C: (aufgeregt) Und dann hab ich doch tatsächlich im Wohnzimmer einen toten Floh gefunden! Einen Floh!!
D: (etwas gelangweilt) Und?
C: (sehr aufgeregt) Na ich bin dann sofort mit dem Kater und dem toten Floh zur Tierärztin gefahren...
D: (C. unterbrechend, dennoch gelangweilt) Was? Den Floh hast auch mitgenommen? Und? Was hat die Tierärztin gesagt?
Dr. Z. (sich einmischend) Für den kann ich nichts mehr tun...
christerl - am Donnerstag, 17. August 2006, 19:35 - Rubrik: nachgerufen
Manchmal trauere ich ihnen nach. Den Zeiten, als es vollkommen reichte, die Augen zu schließen. Um ein Problem aus der Welt zu schaffen.
christerl - am Samstag, 9. April 2005, 12:10 - Rubrik: nachgerufen
Bald

Schnee von gestern.
Denn wie sagen wir hier in Japan: Kommt Zeit, kommt Wahl.

Schnee von gestern.
Denn wie sagen wir hier in Japan: Kommt Zeit, kommt Wahl.
christerl - am Montag, 4. April 2005, 23:09 - Rubrik: nachgerufen
Harald Juhnke ist tot.
Der Papst ist tot.
Die FPÖ ist tot.
Morgen: Die Regierung ist tot
[Playlist: Auch Spaß muss sein. Titelmelodie.]
Der Papst ist tot.
Die FPÖ ist tot.
Morgen: Die Regierung ist tot
[Playlist: Auch Spaß muss sein. Titelmelodie.]
christerl - am Montag, 4. April 2005, 19:43 - Rubrik: nachgerufen
Wir wussten es beide schon lange. Eigentlich. Es war nur mehr eine Frage der Zeit. Wie es halt so oft nur eine Frage der Zeit ist. Es lief ja schon zu lange nicht mehr so wie ich wollte es sollte. Auch wenn ich es nicht wahr haben wollte. Und das obwohl mir eine Trennung schon von mehreren Seiten nahe gelegt wurde. Weil er mir in den letzten Jahren sehr ans Herz gewachsen ist. Trotz all seiner Fehler. Die wir ja alle haben. Letztendlich. Aber nun ist Schluss. Ich kann ihn nicht mehr sehen. Und er tat schon lange nicht mehr, was ich wollte. Zu oft hat er mich in Stich gelassen. Gerade dann, wenn ich ihn am meisten brauchte. Natürlich. Aber selbst damit hätte ich leben können. Zumindest noch eine Zeit lang. Weil uns das Festgefahrene zwar manchmal lästig ist, aber wenigstens vertraut. Doch egal. Der Schlussstrich ist gezogen. Endgültig. Es ist aus. Aus und vorbei.
Ich weiß nicht, wohin dich dein Weg führen wird. Und ehrlich gesagt, ist mir das auch völlig egal. Ich weiß, dass es mir ohne dich besser gehen wird. Weil mich deine Unzuverlässigkeit nicht mehr innerlich zerfressen wird. Alles wird gut. Ciao, Amore.
Ich weiß nicht, wohin dich dein Weg führen wird. Und ehrlich gesagt, ist mir das auch völlig egal. Ich weiß, dass es mir ohne dich besser gehen wird. Weil mich deine Unzuverlässigkeit nicht mehr innerlich zerfressen wird. Alles wird gut. Ciao, Amore.christerl - am Montag, 21. Februar 2005, 19:51 - Rubrik: nachgerufen
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christerl - am Mittwoch, 16. Februar 2005, 12:08 - Rubrik: nachgerufen
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"...
STAATSANWALT: Wieviel ist Ihrer Ansicht nach zwei mal zwei?
ADOLF: Herr Staatsanwalt, ich bin kein Mathematiker.
STAATSANWALT: Ich möchte trotzdem wissen, wieviel Ihrer Ansicht nach zwei mal zwei ist.
ADOLF: Ich habe mich mit solchen Dingen nie beschäftigt. Wenn ich es mit Problemen dieser Art zu tun bekam, habe ich sie an die zuständige Abteilung weitergeleitet. Die Entscheidungen wurden in jedem Fall von Schulze getroffen.
STAATSANWALT: Sie wissen also nicht, wieviel zwei mal zwei ist?
ADOLF: Ich kann darüber keine Angaben machen, Herr Staatsanwalt.
STAATSANWALT: Und wenn ich Ihnen auf den Kopf zusage, dass Sie es wissen?
ADOLF: Ziffern waren die Sache von Schulze.
..."
[Ephraim Kishon]
Er wird fehlen. Der Herr Kishon. Weil es noch immer zuviele gibt. Adolfs und Schulzes.
christerl - am Sonntag, 30. Jänner 2005, 10:04 - Rubrik: nachgerufen
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Hr.K: (die zwecks Durchführung des gesellschaftlichen Rituals des gemeinen Händedrucks ausgestreckte Hand der Frau Kollegin ergreifend, diese trotz massiven Widerstands derselben zum Mund führend und ebendort gut hörbar abküssend) Kompliment, meine Dame, Kompliment! Es war mir wirklich eine außerordentliche Freude, Sie kennenlernen zu dürfen! Kompliment! Sie haben mir wirklich sehr geholfen, Kompliment! Und bitte: Kompliment an den Poidl, wenn er wieder aus dem Urlaub zurück ist, gell. Sagn's eam, er kann sich wirklich glücklich schätzen, solch' fähige Mitarbeiterinnen...Kompliment, Kompliment! (sich von Frau Kollegin samt deren Hand sowie den Büroräumlichkeiten stetig trennend) Auf Wiederschaun, meine Damen, gell, und: Kompliment!
C: Aha. Und wer das das jetzt?
Fr.K: (sich das eine oder andere Kompliment auf ihrer Hand abwischend; angewidert) Ach, das war dieser Mensch von der %348/%§ KEG.
C: Aha. Und weswegen war der jetzt eigentlich da?
Fr.K: Ach, eigentlich total unnötig.
C: Wer, er?
Fr.K: Ja. Weil er ist ja nur der Komplimentär.
C: Aha. Und wer das das jetzt?
Fr.K: (sich das eine oder andere Kompliment auf ihrer Hand abwischend; angewidert) Ach, das war dieser Mensch von der %348/%§ KEG.
C: Aha. Und weswegen war der jetzt eigentlich da?
Fr.K: Ach, eigentlich total unnötig.
C: Wer, er?
Fr.K: Ja. Weil er ist ja nur der Komplimentär.
christerl - am Mittwoch, 19. Jänner 2005, 18:53 - Rubrik: nachgerufen
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