icon

 

nachgerufen

[ein Nachspiel]

C: (aufgeregt) Und dann hab ich doch tatsächlich im Wohnzimmer einen toten Floh gefunden! Einen Floh!!
D: (etwas gelangweilt) Und?
C: (sehr aufgeregt) Na ich bin dann sofort mit dem Kater und dem toten Floh zur Tierärztin gefahren...
D: (C. unterbrechend, dennoch gelangweilt) Was? Den Floh hast auch mitgenommen? Und? Was hat die Tierärztin gesagt?
Dr. Z. (sich einmischend) Für den kann ich nichts mehr tun...

Manchmal trauere ich ihnen nach. Den Zeiten, als es vollkommen reichte, die Augen zu schließen. Um ein Problem aus der Welt zu schaffen.

Bald
img_0883
Schnee von gestern.

Denn wie sagen wir hier in Japan: Kommt Zeit, kommt Wahl.

Harald Juhnke ist tot.
Der Papst ist tot.
Die FPÖ ist tot.
Morgen: Die Regierung ist tot

[Playlist: Auch Spaß muss sein. Titelmelodie.]

Wir wussten es beide schon lange. Eigentlich. Es war nur mehr eine Frage der Zeit. Wie es halt so oft nur eine Frage der Zeit ist. Es lief ja schon zu lange nicht mehr so wie ich wollte es sollte. Auch wenn ich es nicht wahr haben wollte. Und das obwohl mir eine Trennung schon von mehreren Seiten nahe gelegt wurde. Weil er mir in den letzten Jahren sehr ans Herz gewachsen ist. Trotz all seiner Fehler. Die wir ja alle haben. Letztendlich. Aber nun ist Schluss. Ich kann ihn nicht mehr sehen. Und er tat schon lange nicht mehr, was ich wollte. Zu oft hat er mich in Stich gelassen. Gerade dann, wenn ich ihn am meisten brauchte. Natürlich. Aber selbst damit hätte ich leben können. Zumindest noch eine Zeit lang. Weil uns das Festgefahrene zwar manchmal lästig ist, aber wenigstens vertraut. Doch egal. Der Schlussstrich ist gezogen. Endgültig. Es ist aus. Aus und vorbei.bildn 081 Ich weiß nicht, wohin dich dein Weg führen wird. Und ehrlich gesagt, ist mir das auch völlig egal. Ich weiß, dass es mir ohne dich besser gehen wird. Weil mich deine Unzuverlässigkeit nicht mehr innerlich zerfressen wird. Alles wird gut. Ciao, Amore.

Das ist die perfekte Länge.
Das ist der perfekte dag.


"...
STAATSANWALT: Wieviel ist Ihrer Ansicht nach zwei mal zwei?
ADOLF: Herr Staatsanwalt, ich bin kein Mathematiker.
STAATSANWALT: Ich möchte trotzdem wissen, wieviel Ihrer Ansicht nach zwei mal zwei ist.
ADOLF: Ich habe mich mit solchen Dingen nie beschäftigt. Wenn ich es mit Problemen dieser Art zu tun bekam, habe ich sie an die zuständige Abteilung weitergeleitet. Die Entscheidungen wurden in jedem Fall von Schulze getroffen.
STAATSANWALT: Sie wissen also nicht, wieviel zwei mal zwei ist?
ADOLF: Ich kann darüber keine Angaben machen, Herr Staatsanwalt.
STAATSANWALT: Und wenn ich Ihnen auf den Kopf zusage, dass Sie es wissen?
ADOLF: Ziffern waren die Sache von Schulze.
..."

[Ephraim Kishon]

Er wird fehlen. Der Herr Kishon. Weil es noch immer zuviele gibt. Adolfs und Schulzes.

Hr.K: (die zwecks Durchführung des gesellschaftlichen Rituals des gemeinen Händedrucks ausgestreckte Hand der Frau Kollegin ergreifend, diese trotz massiven Widerstands derselben zum Mund führend und ebendort gut hörbar abküssend) Kompliment, meine Dame, Kompliment! Es war mir wirklich eine außerordentliche Freude, Sie kennenlernen zu dürfen! Kompliment! Sie haben mir wirklich sehr geholfen, Kompliment! Und bitte: Kompliment an den Poidl, wenn er wieder aus dem Urlaub zurück ist, gell. Sagn's eam, er kann sich wirklich glücklich schätzen, solch' fähige Mitarbeiterinnen...Kompliment, Kompliment! (sich von Frau Kollegin samt deren Hand sowie den Büroräumlichkeiten stetig trennend) Auf Wiederschaun, meine Damen, gell, und: Kompliment!

C: Aha. Und wer das das jetzt?

Fr.K: (sich das eine oder andere Kompliment auf ihrer Hand abwischend; angewidert) Ach, das war dieser Mensch von der %348/%§ KEG.

C: Aha. Und weswegen war der jetzt eigentlich da?

Fr.K: Ach, eigentlich total unnötig.

C: Wer, er?

Fr.K: Ja. Weil er ist ja nur der Komplimentär.

Und dann war dann noch dieser betrunkene sternhagelvolle Verkehrsteilnehmer. Der es um 7:50 auf der Autobahn gern hie und da mit einem Autobus aufnimmt. Mit unserem. Get a life.

seiner Bibliothek:


Oft sagt ihr: „Ich würde ja geben, aber nur denen, die es wirklich verdienen.“ Die Bäume in eurem Obstgarten sagen das nicht, und auch die Herden auf eurer Weide sagen das nicht. Sie geben, um zu leben, denn geizen heißt zugrunde gehen.


Und noch zur Heuchelei- und Betroffenheitsdiskussion. Ja, die gibt es. Diese Diskussion. Aus aktuellem Anlass. Und sie kotzt mich an. Diese Diskussion. Aus aktuellem Anlass.
Tu Gutes und sprich darüber.

Sie können sich hier anmelden, wenn Sie schon einen twoday.net Account haben, oder sich kostenlos registrieren. [ALLE KASSEN]
 

twoday.net AGB

xml version of this page

xml version of this page (summary)

xml version of this page (with comments)

xml version of this topic

powered by Antville powered by Helma