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politisches

Untersuchung-
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aus-
schüsse-l

Endlich jemand, der sich auch in der Vorwahlzeit Gedanken macht. Intelligente noch dazu. Vom Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit gar nicht zu sprechen. Vor allem vom Gesichtspunkt.

Nivea wirbt in der heutigen Freizeit für ein neues Produkt. Zweiseitig und in Farbe. Find ich äußerst innovativ. Das Zweiseitige. Weil doch alles zwei Seiten hat. Eine Schlechte und eine Farbige. Und da ich zu faul zum Scannen bin und Sie zu sparsam, um den heutigen Kurier zu kaufen, weil der doch morgen billiger ist, müssen Sie mir das wohl glauben.

Endlich kümmert sich wer um den Pflegenotstand, bitte. Und zwar wer, wenn nicht er. Und zwar jemand, wenn auch nicht dieser Jemand, aus der Privatwirtschaft. Schön, sehr schön. Sprechen Sie mir nach: Diese Privatwirtschaft, also was der immer einfällt! Und so was Richtungsweisendes noch dazu. Weil doch, und das sollt ja nun bald jeder wissen, nicht wahr, gerade bei solchen Lappalien wie dieser (natürlich von den Linkslinken herbeigeredeten, alles klar?) Pflegenotstand, nicht immer sofort die ordnende Hand von oben eingreifen soll. Muss sie nämlich nicht. Nicht mehr. Denn Nivea Visage verspricht (und auch die versprechen sich oft!) in der heutigen Freizeit-Ausgabe per "DNAge Zellerneuerung" den "Durchbruch in der Anti-Age-Pflege". So. Wiederholen wir das. Für alle, die um diese Zeit noch nicht so zellfrisch beinander sind:
ZELLERNEUERUNG! BLINDDARMDURCHBRUCH! ANTI-AGE-PFLEGE!
Mah, warum sind wir da nicht schon eher draufgekommen? Die totale Zellerneuerung als Ausweg aus der Pflegemisere. Wie banal und doch so super!

Und nun gehen Sie. Und kaufen Sie ihn doch. Den Kurier. Dann schmieren Sie sich den Inhalt der beigelegten Probepackung dorthin, wo Sie es wollen.

Im übrigen wurde wer, wenn nicht er, und das sollte an dieser Stelle auch einmal gesagt sein, wieder mal nicht ganz richtig wiedergegeben. Auf die Frage, welchen Grund es denn für den gemeinen Wähler, den gemeinen, für eine Wiederwahl gäbe, antwortete er, wenn nicht wer, mit der Wahrheitsliebe des ordentlichen Christerls Christen:

"Es gibt keinen. (Nachdenkpause) Pflegenotstand?"

Manche
partei-
politsche
AUSSEN-
DUNG
ist
verzichtbar.

Und
mancher
auch.

Frankleich'.
Sie hat tatsächlich Frankleich' gesagt.
Und Nachdenkungszeit.
Dafür gönn' ich mir kurz die von ihr geforderte Reflexionsperiode.

Ich trete zurück.
Ich trat zurück.
Ich bin habe zurückgetreten.

Ewald: Geh, Heinz-Chrrristian, sog gach: Wia darrrast du "unwürrrdig" schrrreibm?
Heinz-Christian: Oiso, bitte Stadi! Sog no amoi, dass i unwürdig schreib, und i forder' Sateli...Satisfuck...Sadis...du, daunn hau i di!
Ewald: Mei, Heinz-Chrrristian, du check'st das echt nia...'unwürrrdig'!
Heinz-Christian: (reibt auf)
Andreas: (hält ihn zurück) Nana, Kollege, passt scho. Der Ewald wü nur wissn, wia ma "unwürdig" schreibt!
Heinz-Christian: Nau geh! Des miassast jo du daunn aum bestn wissn, Mölzi!
Andreas: Oisso, Zur Zeit hoit grod net. Geh, woit's net do wer den John auruafn?
Ewald: Na, derrr ist beleidigt.
Heinz-Christian: Wieso des scho wieda?
Ewald: Wäu ma net 'befrrremdlich" schrrreibm...
Heinz-Christian: Oisso waunn ihr mi frogts...
Ewald: Oba die frrrogt jo eh kana. Wurrrscht. Wisst's wos? Schrrreib ma's hoit irrrgendwie...
Andreas: Rechtsso. Und daunn sog'ma, mia woarn's net.
Heinz-Christian: Jo, Burschn, des is a Idee! I hob zwoar ka Auhnung, wovon ihr do de gaunze Zeit redt's, ob waun wer wos aundas behauptet, daunn fordern ma Sateli...Statist...Sadisfuck..
Andreas: Unwürdig.
Ewald: Jo, eh. Sog i jo eh scho die gaunze Zeit.

Als ob wir eine hätten. Auch wenn wir eine gehabt haben. Aber hat man hier wirklich eine? NÖ.

weiß man ja normalerweise, was man von ihr halten kann. Und von ihr bekommt.

Heute: Unseriöse Berichterstattung aus Übersee.

bush
Wir müssen das natürlich dementieren. Weil wir haben so etwas nicht nötig. Höchstens für wirklich wichtige Botschaften. Also zum Beispiel 'einatmen' (rechts) und 'ausatmen'(links).

Moskau - Nach den USA nimmt jetzt auch Russland das Recht auf präventive Militäraktionen im Ausland zur Bekämpfung des Terrorismus für sich in Anspruch. Als Reaktion auf das Geiseldrama in Beslan erwäge man weltweite Präventivangriffe gegen Stützpunkte mutmaßlicher Terroristen, sagte der russische Generalstabschef Juri Balujewski am Mittwoch in Moskau. Die russischen Streitkräfte seien auf Einsätze gegen Terroristen in "jeder Weltregion" vorbereitet. "Dies heißt jedoch nicht, dass wir auch Atomangriffe planen."

Sauber. Da bin ich ja beruhigt. Ob der nicht vorhandenen russischen Planlosigkeit.

und wie es wirklich war ist.

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